WDR besucht die Künstlerin Marion Doxie-Delaubell:
     
    Marion Doxie-Delaubell - ihr Name klingt wie aus einer anderen Welt und erinnert an edle Hofdamen und tapfere Ritter... Und ebenso märchenhaft wie ihr Name ist auch ihr ARTelier, wo sie die WDR-Moderatorin Lissy Ishag aufgesucht und interviewt hat.
     
    Dort, wo einst Blumen wuchsen, im liebevoll renovierten, alten Blumenhaus des Schieder Schlossparks, lebt und arbeitet die Künstlerin Marion Doxie-Delaubell mit ihrer Familie seit 2010. Und dieses „blumige" Ambiente färbt sowohl in der Auswahl der Materialien, als auch in der Motivwahl auf die Kunst von Marion Doxie-Delaubell ab.
     
    Denn die Künstlerin arbeitet vorwiegend mit natürlichen Farben, und so erklärt sie der WDR-Moderatorin Lissy Ishag, wie man aus Ei und stark leuchtenden Farbpigmenten wie Lapislazuli eine Eitempera-Emulsion fertigt, mit der nicht nur die alten Meister, sondern sogar schon die Ägypter gemalt haben.
    Autodidaktik in ihrer besten Form.
     
    Man merkt es sofort: Es ist eine Kennerin am Werk, und man mag man es kaum glauben, dass sich Marion Doxie-Delaubell alles autodidaktisch beigebracht hat. Kunststudium, Malkurse oder sonstige Fortbildungen sucht man vergeblich. Dafür trifft man auf eine sehr talentierte, interdisziplinär agierende Künstlerin, die ihr Interesse an Malerei, Literatur und Musik in der „Vielschichtigkeit" ihrer Werke zum Ausdruck bringt.
     
    Kunst „mit Herzblut" und Sinn für Ästhetik Marion Doxie-Delaubell ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Schöngeist" und schön ist auch ihre Kunst. Eine „wahre, universelle Schönheit" im Sinn von Eleganz, Raffinement und voll von tiefgründiger Sensibilität. Die das graue Alltagsdasein verzaubert, die Seelen beflügelt, neue Horizonte eröffnet, Mut zum Wandel macht und nicht zuletzt viel vom Innenleben der Künstlerin – und der von ihr gemalten Modelle - preisgibt.
     
    „Man malt nur mit dem Herzen gut.", könnte Marion Doxie-Delaubells Motto lauten – frei nach dem „Kleinen Prinzen" von Antoine de Saint-Exupéry. Expressiv und leidenschaftlich geht die Künstlerin vor, dennoch lässt sie auch ihren Modellen Raum und Zeit, ihr wahres Wesen zu offenbaren und sie zu inspirieren. Im Dialog mit ihren Modellen geht sie deren Eigenleben und Gefühlen auf den Grund und erweckt sie schließlich in einem zeitaufwendigen Schaffensprozess mit viel Experimentierfreudigkeit und Liebe zum Detail ins Leben. So entführen auf der zuvor inhaltslosen Leinwand unter zahlreichen hauchfeinen Lasuren und Schichten Blumen, Pferde, Frauen, ja, selbst Steine „mit Herz" den Betrachter in Marion Doxie-Delaubells Welt.
     
    Eine Welt so „fantasiereich wie die Oma", deren uralter Familienname „Delaubell", wie die Künstlerin der WDR-Moderatorin Lissy Ishag erzählt, zu ihrem Künstlernamen geworden ist.
    Ein  Name so authentisch wie sie selbst.
     
     
     
    Annegriet Camilla Spörndle
     

     

    Pressetext (Auszug)
     
    "Die Bilder Delaubells präsentieren sich interdisziplinär und vielseitig. Erkenntnisse vor allem aus den eigenen Erfahrungen in Musik, Literatur, Poesie, Philosophie sowie die Theorien aus Astronomie und Quantenphysik beeinflussen Sujet sowie Charakter jedes einzelnen Bildes.
     
    Ihr artistisches Spiel mit Farbe, Form, Bewegung und Lumineszens sowie ihre philosophische Tiefgründigkeit charakterisieren das fassettenreiche Gesamtwerk der Künstlerin.
     
    Ein Großteil ihrer Werke befindet sich in Privatbesitz sowie in privaten Sammlungen auch weit über die Grenzen NRWs hinaus."
     
    Von H.Kreienmeier für Westfalium